NCBI Österreich
Die österreichischen Sektionen 
des National Coalition Building Institute
 


 
NCBI-Workshops
 
     

NCBI-Workshops dauern normalerweise ein bis drei Tage, obwohl sie auch kürzer oder länger sein können.
NCBI organisiert Workshops hauptsächlich für Organisationen, mit einer bestimmte Zielgruppe und zu einem spezifischen Bedürfnis.
Regelmäßige öffentliche Workshops und Train-the-Trainers-Ausbildungskurse ermöglichen den Zugang für Menschen, die Interesse an der Arbeit von NCBI haben.

Bei Interesse an einem Workshop oder Projekt wenden Sie sich bitte an office@ncbi.at.

Die Hauptangebote von NCBI sind die Workshops:

Vorurteile abbauen

Konfliktlösung: Kontroverse Themen

Verbündete gegen Antisemitismus

Verbündete gegen Homophobie

Verbündete gegen Islamophobie

Train-The-Trainer Ausbildung


Vorurteile abbauen

Ausgrenzung, Diskriminierung und Vorurteile zwischen unterschiedlichen Gruppen begegnen uns überall im Alltag, ob wir nun Betroffene oder ZeugInnen sind. Oft genug erleben wir an uns selbst, dass es nicht so leicht ist, anderen Menschen oder Gruppen - vor allem wenn sie als "fremd" gelten - offen zu begegnen; zu fest haben sich die Bilder in unseren Köpfen eingeschrieben.

Wie gehen wir mit all diesen widersprüchlichen Informationen und Gefühlen über "Andere" in unserem Alltag um? Am Arbeitsplatz? In der Öffentlichkeit? In der Familie? Und wie geht es uns persönlich damit?

Nicht selten fühlen wir uns hilflos oder überfordert. Und meist gibt es keinen Ort, offen über diese Erfahrungen zu reden. Doch Tabuisierung und moralische Urteile bringen uns im alltäglichen Leben meist nicht weiter.

In diesem Workshop können die TeilnehmerInnen in einem Klima der Offenheit, bei gegenseitiger Wertschätzung lernen, Auslöser von Diskriminierung zu erkennen und mit negativen Einstellungen anders als gewohnt umzugehen.
Wir zeigen, wie es möglich ist, dem/der Anderen zuzuhören, ihn/sie wertzuschätzen, auch wenn wir nicht immer die gleichen Ansichten haben. Und dass Zuhören nicht automatisch Zustimmung bedeutet.

In Rollenspielen, in Partner- und Gruppenübungen haben die TeilnehmerInnen Gelegenheit, neue Erfahrungen in Bezug auf ihre eigenen Zugehörigkeiten sowie auf den Umgang mit "anderen Gruppen" zu machen. Anhand selbst erlebter Erfahrungen von Diskriminierung und Ausgrenzung lernen die TeilnehmerInnen auf unmittelbare Art und Weise, wie Diskriminierung auf Menschen wirkt. Gleichzeitig werden auch kreative Verhaltensweisen geübt, wie man mit seinen eigenen Vorurteilen und denen der Mitmenschen auch anders umgehen kann.

Inhalte:

  • Eigene Gruppenzugehörigkeiten feststellen.
  • Erste Einfälle: Vorurteile/Stereotypen in Bezug auf andere Gruppen identifizieren.
  • Verinnerlichte Unterdrückung: Vorurteile/(Auto)Stereotypen in Bezug auf die eigene Gruppe erkennen.
  • Wertschätzung für sich selbst: "Gesunder Stolz" in Abgrenzung zu Chauvinismus.
  • Geschichten-Erzählen und Zuhören als Schlüssel zum Verstehen von Diskriminierung: Wo habe ich selbst Diskriminierung/Benachteiligung erlebt?
  • Vorurteile konstruktiv abbauen: Üben neuer Fertigkeiten.

Dauer:

Der Workshop dauert in der Regel 1 Tag und wird von 2 TrainerInnen geleitet. Kürzere Einheiten sind möglich.
Für Schulklassen wird der Workshop den Anforderungen gemäß modifiziert und in Zusammenarbeit mit dem/der jeweiligen LehrerIn vorbereitet.

Wann findet der nächste Workshop statt?

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Konfliktlösung: Kontroverse Themen

Dieser Workshop vermittelt den TeilnehmerInnen Kompetenzen, wie sie festgefahrene Meinungsunterschiede und daraus resultierende Konflikte wie etwa am Arbeitsplatz oder in einer Organisation so bearbeiten können, dass die Streitparteien dennoch eine konstruktive und kooperative Lösung finden können.


Das NCBI-Modell "Kontroverse Themen" erlaubt es den TeilnehmerInnen beider Seiten, ihre Anliegen und ihre Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen, gleichzeitig aber den jeweils ‚Anderen' mit voller Aufmerksamkeit zuzuhören, auch wenn die Meinung nicht geteilt wird. Dadurch ist es möglich das Anliegen in einer Weise neu zu formulieren, dass die Anliegen beider Seiten berücksichtigt werden.

NCBI unterstützt auch Organisationen, ein kontroverses und wichtiges Thema zu bearbeiten. Entweder durch ein ausgebildetes Team, das die Konfliktlösung unterstützt oder aber durch Training von MitarbeiterInnen der Organisation/Institution selbst, so dass diese in weiterer Folge den Prozess der Konsensfindung beeinflussen bzw. gestalten können.

Folgende Fertigkeiten werden vermittelt:

  • Aktives Zuhören und Rückspiegeln der jeweiligen Argumente;
  • Fragen formulieren, um mehr von der anderen Seite zu erfahren;
  • Erkennen der "Blockierung" innerhalb der jeweiligen Argumentation/Position (so genannte ‚festgefahrene Meinungen');
  • besseres Verstehen durch das Erzählen von persönlichen Geschichten, die der jeweiligen Position/Haltung zugrunde liegen;
  • Auflisten der Argumente von Zustimmung/Ablehnung und
  • Neu-Formulieren des jeweiligen Anliegens in einer Weise, die eine gemeinsame Ausgangsbasis zulässt.

Die Fertigkeiten des Kontroverse Themen-Prozesses sind grundsätzlich in jeder Konfliktsituation anwendbar, sei es am Arbeitsplatz, in Nachbarschaftskonflikten oder bei Auseinandersetzungen auf kommunaler Ebene.

Dauer:

1 Tag; je nach Ausgangssituation wird ein Konzept für eine längere Begleitung ausgearbeitet.

Wann findet der nächste Workshop statt?

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Verbündete gegen Antisemitismus

Anstand und Höflichkeit sind nicht genug, um die in unserer Kultur tief verwurzelten negativen Gefühle gegenüber Jüdinnen und Juden abzubauen. Durch den latent vorhandenen, kulturellen Antisemitismus haben wir alle auch negative Assoziationen zu jüdischen BürgerInnen im eigenen Land aufgenommen. Dies führt auch heute noch oft dazu, dass Nicht-Juden und Nicht-Jüdinnen häufig zumindest diffuse und distanzierte Gefühle gegenüber Juden und Jüdinnen haben, ohne genau zu wissen warum und woher, was die Kontaktaufnahme erschwert.

Juden und Jüdinnen selbst leiden häufig unter dem "verinnerlichten Antisemitismus", was dazu führt, dass sie antisemitischer Diskriminierung oft hilflos gegenüberstehen oder diese überhaupt verdrängen bzw. jüdische Herkunft oder Verwandte verleugnet oder verschwiegen werden. Der Workshop ist konzipiert für jüdische und nicht-jüdische TeilnehmerInnen. Die Struktur des Workshops soll grundsätzlich einen Raum für Begegnung und Lernen schaffen.

Inhalte/Fragen-Beispiele:

  • Was habe ich über Juden/Jüdinnen gelernt/gehört? Persönliche Erfahrung?
  • Was weiß ich über meine Wurzeln, meine Familie?
  • Welche Erfahrungen habe ich als Jüdin/Jude mit Antisemitismus im Alltag und wie gehe ich damit um?
  • Was habe ich über das Judentum, jüdisches Leben, Holocaust/Shoa etc. gelernt?
  • Stereotypen/Vorurteile zu Juden/Jüdinnen bzw. Auswirkung von Antisemitismus in getrennte Gruppen.
  • Was ich immer schon von Juden/Jüdinnen wissen wollte bzw. was ich Nicht-Juden/Nicht-Jüdinnen schon immer sagen wollte.
  • Wie können wir Fragen so stellen, dass wir die Antwort nicht schon vorwegnehmen bzw. einander nicht verletzen?

Die Vermittlung der Inhalte lehnt sich methodisch an den Workshop "Vorurteile abbauen" an.
In diesem Programm arbeiten wir jedoch in jenem Teil, wo es um Stereotypen über Juden/Jüdinnen geht bzw. wie Jüdinnen/Juden Antisemitismus erleben zusätzlich in getrennten Gruppen.
Der Austausch erfolgt anhand von nicht-verletzenden Mitteilungen und Fragestellungen. In das Programm eingebaut sind Theorieteile über das Phänomen "Antisemitismus", seine Wurzeln und heutigen Formen.

Ein wesentliches Lernziel dieses Workshops ist neben der Auseinandersetzung mit jüdischen/nicht-jüdischen Identitäten vor allem die Vermittlung der Bedeutung von "Verbündetenarbeit" in der Gesellschaft. Den TeilnehmerInnen soll u. a. vermittelt werden, dass es im persönlichen Alltag oft nicht ausreicht, politisch auf der richtigen Seite zu stehen bzw. moralische Verurteilungen auszusprechen, um Antisemitismus wirkungsvoll zu begegnen.

Es ist für gesellschaftlich diskriminierte Gruppen wichtig, dass sich Angehörige der Mehrheitsgruppe mit ihnen verbünden und aktiv gegen Diskriminierung der Minderheit bzw. jüdischer FreundInnen/KollegInnen einsetzen.

In diesem Workshop arbeiten wir grundsätzlich in einem gemischten Team von jüdischen und nicht-jüdischen LeiterInnen.

Dauer:

1 Tag; kürzere Einheiten sind möglich.

Für Schulklassen wird der Workshop den Anforderungen gemäß modifiziert und in Zusammenarbeit mit dem/der jeweiligen LehrerIn vorbereitet.

Wann findet der nächste Workshop statt?

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Verbündete gegen Homophobie

Ähnliche wie im Workshop "Verbündete gegen Antisemitismus" soll in diesen Workshops zum Einen Raum für Begegnung, zum Anderen Raum für gegenseitiges Lernen geschaffen werden.

Insbesondere steht die Vermittlung der Auswirkungen von feindseligen Haltungen gegenüber Menschen mit lesbischer, schwuler oder bisexueller Orientierung im Vordergrund. Es soll aber auch die Wirkung von "verinnerlichter Unterdrückung" auf Gruppen, die häufig mit Diskriminierung konfrontiert werden, aufgezeigt werden.

Die TeilnehmerInnen haben die Gelegenheit, ihre eigenen Bilder und Vorurteile kennen zu lernen bzw. sich damit auseinanderzusetzen und durch die persönliche Begegnung Fehlinformationen zu korrigieren. Der Workshop richtet sich gleichermaßen an Menschen mit homo- oder bisexueller und mit heterosexueller Orientierung.

Inhalte/Fragen-Beispiele:

  • Was habe ich über Homosexuelle gehört? Persönliche Erfahrung?
  • Was weiß ich über meine eigene Zugehörigkeit?
  • Welche Erfahrungen habe ich als Mensch mit homosexueller Orientierung im Alltag und wie gehe ich damit um?
  • Stereotypen/Vorurteile gegenüber den betroffenen Gruppen bzw. Auswirkung von Diskriminierung in getrennten Gruppen.
  • Was ich immer schon von Homosexuellen wissen bzw. den ‚Anderen' sagen wollte.
  • Wie können wir Fragen so stellen, dass wir die Antwort nicht schon vorwegnehmen bzw. einander nicht verletzen?

Die Vermittlung der Inhalte lehnt sich methodisch an den Workshop "Verbündete gegen Antisemitismus" an. Auch in diesem Workshop wird teilweise in getrennten Gruppen gearbeitet, um einerseits die Reproduktion von Verletzung durch Vorurteile für die Angehörigen der Minderheitsgruppe zu verhindern und andererseits den Raum für die Auseinandersetzung mit den eigenen Stereotypen und Vorurteilen zu schaffen.

Der Austausch erfolgt anhand von nicht-verletzenden Mitteilungen und Fragestellungen. In das Programm eingebaut sind Theorieteile über das Phänomen "Homophobie". Ein wesentliches Lernziel dieses Workshops ist neben der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten vor allem die Vermittlung der Bedeutung von "Verbündetenarbeit" in der Gesellschaft.

Den TeilnehmerInnen soll u. a. vermittelt werden, dass es im persönlichen Alltag oft nicht ausreicht, politisch auf der richtigen Seite zu stehen bzw. moralische Verurteilungen auszusprechen, um Homophobie wirkungsvoll zu begegnen. Es ist für gesellschaftlich diskriminierte Gruppen wichtig, dass sich Angehörige der Mehrheitsgruppe mit ihnen verbünden und aktiv gegen Diskriminierung der Minderheit einzusetzen.

Diese Workshops werden ebenfalls von einem gemischten Team geleitet, in dem jeweils ein/e TrainerIn der diskriminierten Gruppe angehört.

Dauer:

1 Tag; kürzere Einheiten sind möglich.

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Verbündete gegen Islamophobie

Ähnliche wie im Workshop "Verbündete gegen Antisemitismus" soll in diesen Workshops Raum einerseits für Begegnung, andererseits für gegenseitiges Lernen geschaffen werden. Insbesondere steht die Vermittlung der Auswirkungen von feindseliger Haltung gegenüber MuslimInnen im Vordergrund. Es soll aber auch die Wirkung von "verinnerlichter Unterdrückung" auf Gruppen, die häufig mit Diskriminierung konfrontiert werden, aufgezeigt werden.

Die TeilnehmerInnen haben die Gelegenheit, ihre eigenen Bilder und Vorurteile kennen zu lernen bzw. sich damit auseinanderzusetzen und durch die persönliche Begegnung Fehlinformationen zu korrigieren. Der Workshop richtet sich gleichermaßen an MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen.

Inhalte/Fragen-Beispiele:
Was weiß ich über MuslimInnen? Persönliche Erfahrungen?
Was weiß ich über meine eigene religiöse Zugehörigkeit?
Welche Erfahrungen habe ich als Angehörige/r muslimischen Glaubens und wie gehe ich damit um?
Stereotypen/Vorurteile gegenüber den betroffenen Gruppen bzw. Auswirkung von Diskriminierung in getrennten Gruppen.
Was ich immer schon von MuslimInnen wissen bzw. den ‚Anderen' sagen wollte.
Wie können wir Fragen so stellen, dass wir die Antwort nicht schon vorwegnehmen bzw. einander nicht verletzen?

Die Vermittlung der Inhalte lehnt sich methodisch an den Workshop "Verbündete gegen Antisemitismus" an. Auch in diesem Workshop wird teilweise in getrennten Gruppen gearbeitet, um einerseits die Reproduktion von Verletzung durch Vorurteile für die Angehörigen der Minderheitsgruppe zu verhindern und andererseits den Raum für die Auseinandersetzung mit den eigenen Stereotypen und Vorurteilen zu schaffen.
Der Austausch erfolgt anhand von nicht-verletzenden Mitteilungen und Fragestellungen. In das Programm eingebaut sind Theorieteile über das Phänomen "Islamophobie".
Ein wesentliches Lernziel dieses Workshops ist neben der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen religiösen Identitäten vor allem die Vermittlung der Bedeutung von "Verbündetenarbeit" in der Gesellschaft. Den TeilnehmerInnen soll u. a. vermittelt werden, dass es im persönlichen Alltag oft nicht ausreicht, politisch auf der richtigen Seite zu stehen bzw. moralische Verurteilungen auszusprechen, um Islamophobie wirkungsvoll zu begegnen.
Es ist für gesellschaftlich diskriminierte Gruppen wichtig, dass sich Angehörige der Mehrheitsgruppe mit ihnen verbünden und aktiv gegen Diskriminierung der Minderheit einsetzen.

Diese Workshops werden ebenfalls von einem gemischten Team geleitet, in dem jeweils ein/e TrainerIn der diskriminierten Gruppe angehört.

Dauer: 1 Tag; kürzere Einheiten sind möglich.

Wann findet der nächste Workshop statt?

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Train-the-Trainer Ausbildung

Das NCBI Train-the-Trainer Seminar ist ein Intensivkurs, der TeilnehmerInnen mit den beiden Basisworkshop-Modellen vertraut macht und sie befähigt, diese Modelle - in Zusammenarbeit mit einer/m erfahrenen TrainerIn - selbstständig anzuwenden. Es sind dies die Modelle "Vorurteile abbauen" und "Kontroverse Themen".

Beim Workshop "Vorurteile abbauen" handelt es sich um ein Tagesprogramm, dass seit 25 Jahren in hunderten von Schulen, Universitäten, Organisationen, Gewerkschaften, kirchlichen und kommunalen Einrichtungen in unterschiedlichen Ländern der Welt angewendet wurde und wird. Im Train-the-Trainer Seminar üben die TeilnehmerInnen in kleinen Gruppen unter Coaching von erfahrenen NCBI-TrainerInnen jeden Schritt der Workshopprogramme.

Der Workshop "Vorurteile abbauen" besteht aus einer Abfolge aufeinander aufbauender Übungseinheiten, die folgende Zielsetzung haben:

Gemeinsamkeiten und Differenzen begrüßen;
Fehlinformationen erkennen, die sie über unterschiedliche Gruppen gelernt haben;
Identifizieren und bearbeiten von verinnerlichter Unterdrückung - jede Form der Unterdrückung, die Angehörige häufig und manifest diskriminierter Gruppen gegen sich selbst richten;
die eigenen Gruppenidentitäten erkennen und eine positive Haltung dazu entwickeln;
die persönliche Auswirkung von Diskriminierung durch das Erzählen bzw. das Anhören von selbst erlebten Geschichten verstehen lernen;
Fertigkeiten üben, wie man effektiv und konstruktiv feindselige Bemerkungen unterbrechen bzw. ihnen in Alltagssituationen begegnen kann.

Der Workshop "Kontroverse Themen" ermöglicht einzelnen Personen, aber auch Gruppen einen konstruktiven Konfliktlösungsprozess in Gang zu bringen, indem den TeilnehmerInnen vermittelt wird, dass zuallererst die Betroffenheit und die Anliegen BEIDER SEITEN verstanden werden müssen. Dies geschieht durch aktives Zuhören und nicht wertendes Nachfragen.
In weiterer Folge können die Kontroversen bzw. die ihnen zugrunde liegenden unterschiedlichen Positionen so bearbeitet werden, dass sie überbrückt werden können.

Der Ansatz von NCBI besteht aus einer Kombination von Methoden, die der persönlichen Erfahrung und Verletzung als Folge von Diskriminierung Raum gibt, gleichzeitig aber auch praktische Fähigkeiten vermittelt, wie wir bei Beleidigung und Diskriminierung im Alltag wirksam vorgehen können.

Im Anschluss an eine Train-the-Trainer Ausbildung werden die TeilnehmerInnen ermutigt, innerhalb des lokalen NCBI-TrainerInnen-Teams tätig zu sein. Das Team/die Sektion trifft sich einmal im Monat, um sich gegenseitig zu unterstützen, Erfahrungen auszutauschen, die eigenen Fertigkeiten als TrainerInnen zu üben und zu vervollkommnen bzw. Supervision bereit zu stellen.

Termine entnehmen Sie bitte der Rubrik "Termine" oder. wenden Sie sich an office@ncbi.at.
Auf Anfrage kann auch ein Ausbildungsseminar für eine Organisation bzw. Institution organisiert werden.


Wann findet der nächste Workshop statt?

 

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Site zuletzt geändert am 11.09.2006